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...und vielleicht sogar deutlich mehr, als wir (derzeit) glauben möchten... :-) Man muss nur ganz genau hinschauen, was sich beim Jugendgipfel im Detail alles ergeben hat.



Bevor ich hierzu ein paar fachliche Dinge schreibe, möchte ich aber allen ein ordentliches Dankeschön rüberschieben, die so fleißig und kreativ bei unserem Skatepark-Planungs-Workshop mitgemacht haben :-)


Wisst ihr eigentlich, was ihr damit so ganz nebenbei getan habt? Ihr habt vor der versammelten Ingenieurs-Mannschaft von Stadtplanungsamt, Garten- und Tiefbauamt sowie Freiburger-Verkehrs-AG ein total positives Bild abgegeben: Skater als kreative und lösungssuchende junge Freiburger, die sachlich diskutieren, mitdenken und auch anderen Argumenten gegenüber offen sind sowie geschickt mit Präsentationsmedien umgehen!


Ihr habt damit in den Köpfen all dieser Leute vermutlich etwas bewegt, was für alle weiteren Bemühungen in dieser Sache nicht zu unterschätzen ist. Skater sind nicht länger nur die "...." oder die "...!" (füllt die Platzhalter selbst mit den gängigen Sichtweisen zu Skatern auf), sondern sind beim Jugendgipfel als ernstzunehmende Personen mit einem ebensolchen Anliegen in Erscheinung getreten :-)




Okay, jetzt mal zu den konkreteren Ergebnissen, die für die weitere Skateparkplanung wichtig sind. Zwei Dinge möchte ich hier unbedingt ansprechen:



Mögliches Skatepark-Gelände hinter Zähringer Sporthalle:
 
Dort wird in mittelbarer Nähe (bei den Fussballplätzen) ein Wohngebiet errichtet. Jetzt könnte man meinen, damit sei dort allen Skateparkbemühungen schon das Grab geschaufelt. Doch das Gegenteil ist der Fall! Die vielfältigen bestehenden Sportflächen in Nachbarschaft des künftigen Wohngebietes sollen nämlich nicht nur erhalten, sondern völlig neu geordnet und neu zugeschnitten werden. Und genau hier liegt unsere Chance für dieses Gelände.
Damit nämlich dort überhaupt ein akzeptabler Skatepark gebaut werden kann, muss zunächst im Bebauungsplan (Was ist bitteschön ein Bebauungsplan?) eine Fläche dafür vorgesehen werden. Und da dort ein Wohngebiet geplant wird, wird auch gerade ganz aktuell am Bebauungsplan für dieses Gebiet herumgefeilt :-) Der Augenblick ist also ziemlich perfekt, um unseren Skatepark-Wunsch gleich im dafür richtigen Planwerk zu verankern. Da müssen wir am Ball bleiben und demnächst mit den Leuten vom Stadtplanungsamt einen Termin machen.



Und nun zu einer anderen Geschichte, der ich - das muss ich zugeben - in erster Vor-Vor-Vor-Freude heimlich in der hintersten Ecke des Hinterkopfes schon mal einen vorläufigen Projektname gegeben habe: "Skatepark Westend"


Die Vorgeschichte dazu: als wir beim Jugendgipfel über Skateparkideen grübelten, kam ich irgendwann mit einem netten Planungsmenschen der Freiburger Verkehrs-AG ins Gespräch. Es ging dabei um die geplante neue Straßenbahn-Linie an die "Neue Messe" am Freiburger Flughafen (Freiburg-West/ bei Rothaus-Arena). Und in dieser Unterhaltung kamen wir auf eine Fläche zu sprechen, die dort sozusagen... nun ja....tatsächlich einfach übrig bleiben wird..!
Bisher unbeplant und auch künftig ungenutzt, da nicht mit Gebäuden bebaubar :-) !!!  ... wird an der künftigen Endhaltestelle der Messe-Straba ein recht großer Geländestreifen übrig sein, der über 100 Meter lang ist und dessen Breite zwischen ca. 15 und 40 Metern variiert! Das wäre das letzte Grundstück vor der Start- und Landebahn des Flughafens, mit freiem Blick auf das riesige Flugfeld und die dazugehörigen Wiesen. Genau dort geht dann im Westen die Sonne unter und man könnte abends in den letzten wärmenden Sonnenstrahlen ganz entspannt skaten und: es würde niemanden stören können, weil dort niemand wohnt! :-)

Auch hier müssen wir am Ball bleiben bzw. das Board am Rollen halten^^ und baldmöglichst mit den richtigen Leuten der Stadt an einen Tisch sitzen.

In Kürze poste ich hier eine Geländeskizze, die mir der VAG-Mensch aufgemalt hat. Der war echt beeindruckt vom Engagement der anwesenden Skater, von EUREM ENGAGEMENT :-) ...und wie man sieht, entstehen bei solchen Gelegenheiten am Rande plötzlich ganz spannende neue Ideen! Stay tuned!

Boah, ist das ein langer Text geworden. Aber hey, es ist Samstagabend und es hat selbst an diesem heißen Sommertag inzwischen etwas abgekühlt. Haltet mich für verrückt, aber ich höre jetzt mit dem Text auf und rolle lieber noch ein paar Minuten durch Herdern. Das muss jetzt einfach sein ;-)

Grüße!
Matze


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Das waren die Vorschläge, die noch nicht vom Tisch sind, dafür hätten wir gerne von Euch ein paar Gestaltungswünsche.... Vielleicht kann die Skateboard AG diese ja auf dem Jugendgipfel schon mal präsentieren....
 
a.) Sporthalle Zähringen, Wiese Rückseite (Ehemalige Skatement-Platzrangliste Platz 3)
 
b.) Bozener Straße JuKs (Ehemalige Skatement-Platzrangliste Platz 6)
 

c.) Dietenbachgelände (Ehemalige Skatement-Platzrangliste Platz 7)

 

d.) Alban-Stolz-Spielplatz (Ehemalige Skatement-Platzrangliste Platz 11)

 
Sollten hier von Euch Vorschläge zu besonderen Gestaltungswünschen vorliegen, einfach eine Mail an info@skatepark-freiburg.de ....Wir freuen uns auf Euer Feedback...
 

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Tja, was sagen sie denn...Heute war mal wieder ein Meeting der Skateboard AG mit den Teilnehmern aus dem Jugendbüro und den drei freiburger Skateshops Boardshop, Layback und Titus...Neben den auf diesem Blog bereits veröffentlichten Themen kam nicht viel zur Sprache, außer, daß wir doch hier nichts "Internes" veröffentlichen sollen. Dazu an dieser Stelle nochmal: wenn hier was gepostet wird, dann im Namen der USF e.V. und über Ideen, die von der USF e.V. oder deren Sponsoren Boardmag.com oder Boardshop Freiburg kommen....Das zum Thema...
 
Seis drum: in jedem Fall findet am 27. Mai der Jugendgipfel Freiburg im Haus der Jugend statt, der wieder einige interessante Themen und Workshops bietet. Mehr dazu - auch wenn die Zeiten noch aktualisiert werden müssen. So findet auch ein Skate Workshop zwischen 13.00 Uhr und 15.00 Uhr statt, auf dem ihr Euch über den aktuellen Stand der Dinge in Sachen Skatepark informieren und mit Euerem Input vielleicht neue Akzente setzen könnt. Von daher ist ausdrücklich eine Teilnahme erwünscht - und von der Stadt gewünscht und gefördert. So könnt Ihr in jedem Fall auch eine Schulbefreiung dafür beantragen, deren Antrag Ihr hier downloaden könnt....Also: Engagement ist ausdrücklich erwünscht - macht was draus!
 

 

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und jetzt zur Sache, das sind die Vorschläge, die letztlich nach der Diskussion mit dem Garten und Tiefbauamt übergeblieben sind.

a.) Sporthalle Zähringen, Wiese Rückseite (Ehemalige Skatement-Platzrangliste Platz 3)

Erläuterung: Dieses Gelände bleibt auch nach einer eventuellen Bebauung des zur Zähringer Straße liegenden Sportplatzes frei und somit für einen Skatepark nutzbar. Das Garten und Tiefbauamt (GuT) ließ
erkennen, dass es diesen Platz für gut geeignet hielte.

 
Das ist auch unser Favorit...Zähringen ist gut erreichbar, super angeschlossen an den Verkehrsverbund und: hier braucht kein Skater Bedenken um seine Sicherheit haben..Wir befinden uns hier nachwievor in Gesprächen und halten Euch auf dem Laufenden...Eure USF e.V. und das Boardshop Team...
 

b.) Bozener Straße JuKs (Ehemalige Skatement-Platzrangliste Platz 6)
Erläuterung: Auch hier sieht das GuT keine Schwierigkeiten.

 

c.) Dietenbachgelände (Ehemalige Skatement-Platzrangliste Platz 7)
Natürlich bleibt die Fläche im Dietenbachgelände reserviert. Das GuT spricht ausdrücklich nicht von Bebauungsplänen (neues Fußballstadion...) oder dergleichen :-)

 

d.) Alban-Stolz-Spielplatz (Ehemalige Skatement-Platzrangliste Platz 11)

Erläuterung: Nach Einschätzung des GuTs problemlose Fläche, groß, frei.
 
Eine Fläche wollen wir in jedem Fall noch in der Diskussion halten:
 
Spielplatz Greiffeneggring/Nähe Dreisam und Innenstadt:
Laut GuT ist dieser Spielplatz teil eines neuen Spielplatz-Vernetzungskonzeptes (innerstädtisches Spielen) und soll für Touristen mit Kindern demnächst umgestaltet werden.
Außerdem merkte das GuT an, dass diese Fläche im Flächennutzungsplan als Spielfläche und nicht als Sportfläche ausgewiesen sei, was eine Nutzung als Skatepark nicht ermöglichen würde.
Unser Einwand, die Umgestaltung des Rotteckringes mit einer gleichzeitigen Verlagerung des Innenstadtschwerpunktes Richtung Westen würde dort womöglich bessere Spielplatzmöglichkeiten
entstehen lassen, ließ das GuT so nicht gelten. Außerdem meldete es für den Rotteckring Bedenken wegen der dort vorgesehenen Straßenbahnlinie an. Der “Spielplatz im Loch” scheint für
einen Skatepark wegzufallen.
 
Aber: wieso kann man hier nicht auf eine Änderung des "Spielplatzvernetzungskonzeptes" dringen bei einer Fläche, die den wenigsten Müttern in der unmittelbaren Umgebung überhaupt bekannt ist. Es ist sehr unwahrscheinlich, daß sich Touristen in ein Gebiet verirren, das komplett abseits jeglicher Touristenpfade liegt, egal welche Anstrengungen man da unternimmt. Da wird nur Geld verbrannt. Der Tourist schickt sein Kind auf den Augustinerspielplatz - nicht nur wegen dem guten Bier nebenan...Die Stillegung des Rotteckringes trägt sicher eher zu einer Verlagerung der Touristenstöme in diese Richtung bei.
Unsere Meinung: wenn in vergleichbaren Städten wie Basel mehrere innerstädtische Skateplätze vorhanden sind und sogar auf dem Theaterplatz von allen Bevölkerungsschichten (auch Bankern) das Skaten geduldet wird, warum ist derartiges nicht in Freiburg möglich? Gegen eine zeitliche Beschränkung hat ja niemand etwas einzuwenden...wenn die Sache stimmt.
und: die Erreichbarkeit ist bestens!
 
habt Ihr weitere Vorschläge? Mailt uns an unter info[Klammeraffe]skatepark-freiburg[Punkt]de. Wir freuen uns....


 




  

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Ein Radweg, den Radler nicht wollen - das war die Überschrift aus den Topthemen im Freiburgteil der Badischen Zeitung.. Bei genauerem Hinsehen kommen folgende Punkte zutage:
- der Radweg wird vom Land über die Stadt hinweg geplant
- der Radweg wird an den lokalen Bedürfnissen vorbei geplant
- der Radweg soll ca. 500000 Euro kosten
- der Radweg wird vom lokalen Grünen Stadtrat Helmut Thoma als Skandal und Fehlplanung bezeichnet
- der Radweg und dessen Verlauf wird von der Stadtverwaltung, erfahrenen Radaktivisten und dem Fahrradclub ADFC aufs schärfste kritisiert
- der Radweg soll Ursache für eine großflächige Versiegelung des Bodens im Naturschutzgebiet zwischen Günterstal und Bohrer sein. Das Interessante dabei: für einen evtl. Skateplatz Richtung Günterstal/Bohrer wurde eine Versiegelung  von Flächen in diesem Naturschutzgebiet kategorisch ausgeschlossen, obwohl hier die geringste Lärmbelästigung für Anwohner bestanden hätte und weit weniger "Schaden"angerichtet worden wäre - hier ist wohl eine andere Lobby vorhanden, bei der man wohl auch bei den Grünen ein Auge zudrücken kann. Offenbar scheint man hier zu vergessen, daß Skaten ebenfalls absolut abgasfrei ist und zudem mit seinem urbanen Charakter weit weniger Naturschäden verursacht wie rücksichtlose Mountainbiker oder auch Fahrradwege, die, ohne Rücksicht auf Verluste, durch die Landschaft "geholzt" werden.
 
Die Frage, die wir uns stellen: warum wird weiter in eine Zielgruppe noch mehr investiert, die ohnehin mehr als bevorzugt im Raum Freiburg behandelt wird? Warum wird hier nicht auch mal was für die Jugend und deren "Spielzeug" getan? Es gibt ja hier nicht nur erwachsene Biker und Kids.....
 
Da bekanntlich die meisten Skateboarder und Inliner in den Vierteln Wiehre und Herdern vorhanden sind, warum sollte nicht auch ein Skatepark nahe dem Günterstaler Spielpaltz entstehen? Die Zielgruppe wäre ähnlich und die Spielplatzkriterien greifen...

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Support bekommen die Skateboarder wenigstens von der Badischen Zeitung, die in ihrem guten Artikel die aktuelle Situation der Skateboarder in Freiburg mal wieder in die Öffentlichkeit bringt. Bleibt abzuwarten, ob die Aufmerksamkeit diesem Thema gewidmet wird, die der Jugend zukommen sollte....

 

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01.05.2011

und es geht doch...selfmade Park

Geschrieben von: Administrator, Administrator In: Skatepark News, Skatespots

Concrete Rudolph kann ja inzwischen gute Parks bauen, gute Skater aus leib und Seele wie Ingo Naschold, helfen ja dabei. Dennoch waren die Zeiten auch mal anders - was das nachfolgende Beispiel zeigt. Dennoch: dieser Kurzclip soll nicht die mangelnde Fähigkeit con Concrete Rudolph zeigen,ordentliche Parks zu bauen, sondern, daß mit viel Eigenleistung der Skater ein gut fahrbarer Park und gute Hindernisse entstehen können - zumindest hat hier jeder Spaß....Enjoi! Wenn das jemand von der Stadt Freiburg sieht: Wann werden denn endlich Flächen für Skater zur Verfügung gestellt, bei denen den Skateboardern - trotz desolater Haushaltslage und permanenter Benachteiligung dieser Zielgruppe - die Möglichkeit gegeben wird, ihr Glück in die eigene Hand zu nehmen?
 

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Das waren unsere Vorschläge, das war die Antwort des Garten und Tiefbauamtes:

"Das mit der Umsetzung kleiner Skateplätze ist leider nicht so einfach. Sie erinnern sich an die Kriterien, als wir stadtweit nach einem geeigneten Platz für Skater gesucht haben, die da waren:
 
"Für die Ermittlung eines geeigneten Skateplatzes müssen die nachfolgend aufgeführten Prüfungskriterien zugrunde gelegt werden:
 
- Ist der Abstand zur Wohnbebauung ausreichend?
- Ist ein Lärmschutz evtl. notwendig?
- Ist ein ÖPNV-Anschluss (Bus/Bahn) in unmittelbarer Nähe?
- Sind Parkplätze vorhanden?
- Ist der Weg zum Platz ausgeleuchtet?

- Ist die Platzgröße für eine Skateanlage ausreichend?"

Hinzu kommt, dass ein solcher Platz natürlich ohne Gefahr für Leib und Leben benutzt werden kann. Und damit sind wir schon beim:

1. Komturplatz. Zum einen wird sich die Gesamtsituation in absehbarer Zeit Verkehrstechnisch verändern (im Zusammenhang mit dem Umbau des Güterbahnareals), zum anderen ist der Platz unmittelbar umgeben von stark befahrenen Straßen und zwei tangierenden Straßenbahnlinien.
Unser Vorschlag hierzu: wir würden dieses Thema hier nicht abhaken, vielmehr schlagen wir vor, einen Zaun um das Rasendreiecck zum Schutz vor der Straße zu ziehen und die Skater den Teich in Eigenverantwortung zum Bowl/Pool umwandeln zu lassen.  Die Punkte Abstand zur Wohnbebauung und Lärmschutz fallen hier wohl nicht ins Gewicht, da der Straßenlärm den Skatelärm um ein Vielfaches überwiegt. ÖPNV Anschluß ist mehrfach vorhanden, Parkplätze ebenso. Die Wege sind ausgeleuchtet. Die Platzgröße wäre für die Spezialanwendung Pool ausreichend. Und: es würde an dieser Stelle niemanden stören....weder die Anwohner noch Erholungssuchende, da auf dem Grünstreifen sowieso niemand sitzt - und der Pool ist das ganze Jahr leer....Was steht hier einer Aktion im Wege, wenn die Stadt nichts dafür bezahlen muß?
 
2. Uni Innenhof. Dieses Gelände gehört der Universität und damit dem Land Baden Württemberg. (Lärmbelästigung bei Vorlesungen und für Studierende??)
Das ist richtig, nur ist hier vielleicht eine Zeitliche Regelung unter Vermittlung der Stadt möglich.
 
3. Spielplatz Wallanlage. Für diesen Spielplatz ist eine ein geändertes Konzept in Arbeit welches den Spielplatz insbesondere für Touristen mit Kindern und Innenstadtbesucher mit Familie attraktiver und bekannter machen soll.
Das ist ein herer Ansatz, nur, welche Touris wollen in eine Mulde hinter dem Schwabentor? Die Touristen Kids konzentrieren sich hier wohl eher am Martinstor oder Augustinerspielplatz als an einem von den Touristenpfaden abseits gelegenen Spielplatz - egal welche Anstrengungen hier gemacht werden. Für uns ist das hier eine Konzeptänderung in die falsche Richtung. Wir plädieren hier für eine Lösung wie in Basel, in der die Skater in der Innenstadt nur zu bestimmten Zeiten den Platz nutzen dürfen. Da für Skatplätze ähnliche Kriterien wie für Spielplätze gelten, sollte hier einem kleinen innerstädtischen Skateplatz nichts im Wege stehen.Alle oben genannten Kriterien wären erfüllt und mit den Anwohnern ist hier sicher, schon aufgrund der permanenten Straßenlärmbelastung, auch zu reden...ein Versuch wäre es wert, oder?
 
4. Stadtgarten. Hier existiert die einzige ebene (auch für Behinderte gut zugänglich) Stadtnahe Grünanlage die den Bürgern als Ruhe- und Erholungszone dient.
Schon richtig, nur ein kleiner Platz hinter der Konzertmuschel würde niemanden stören und gleichzeitig zur Entspannung in der Innenstadt beitragen. Die Zielgruppe ist hier schon vom Kleinkindalter vorhanden und, die Verwaltung unterliegt dem Garten und Tiefbauamt - was will man mehr?
 
Bei Anregungen oder weiteren Skateplatzvorschlägen, mailt uns einfach an unter:%20info[Klammeraffe]skatepark-freiburg[Punkt]de. 
 

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Und das war das Ergebnis: Das Garten und Tiefbauamt fragt nach, wer  dafür verantwortlich ist…
Ramp Rieselfeld
 
Ramp Rieselfeld 1 
„in der Anlage übersende ich Ihnen zwei Photos aus dem Walddreieck im Rieselfeld. Hier ist in den letzten Tagen eine "wilde" Ramp entstanden die in keinster Weise den Sicherheitsansprüchen entspricht. Wir haben vor Ort einige Skater darauf angesprochen, konnten aber nicht in Erfahrung bringen wer dafür verantwortlich ist. Da Sie gute Kontakte zur Szene haben die Frage an Sie: haben Sie da eine Ahnung wer es war?
Fakt ist, das Ding muß sofort wieder beseitigt werden. Wenn das Bauwerk nicht Rückstandsfrei bis Montag 18.04.2011 beseitigt wird, sehen wir uns gezwungen es kostenpflichtig abbauen zu lassen und Anzeige gegen Unbekannt zu erstatten.
Ich hoffe, Sie haben Verständnis dafür, aber uns obliegt die Verkehrssicherungspflicht für die öffentlichen Grünanlage.“
 
Wir wissen natürlich auch nicht, wer das war….Aus amtlicher Sicht ein völlig korrektes Handeln und vollkommen legitim. Nur: was veranlaßt Kids, selbst Hand anzulegen und sich die Hindernisse zu bauen, die sie für optimal empfinden? Die totale Verzweiflung über die Totalverweigerung des Stadtrates gegenüber den Bedürfnissen der Skater….
 
Kurzum: Wenn ihr Vorschläge für einen Skatepark habt oder irgendwelche Plätze kennt, die sich dafür eignen, mailt uns bitte an unter  info[Klammeraffe]skatepark-freiburg[Punkt]de[Punkt]

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Die Stadträte kommen vom Sparkurs ab.....    das steht heute in der Badischen Zeitung. Das was wir uns fragen: wie kann es sein, daß die Stadträte, die von Freiburger Bürgern gewählt werden, scheinheilig immer ihren Support für Skatepark & Co durch alle Parteien hindurch bekunden, aber, wenn es darauf ankommt, keiner sich dafür starkt macht?  Warum wird zum einen die hohe Kriminalitätsrate in Freiburg kritisiert, zum anderen aber Möglichkeiten, diese durch ein entsprechendes Angebot für Jugendliche zu vermindern, komplett ausgespart? Im letzten Jahr gab es ein Treffen mit Herrn Meyer vom Sportamt und Herrn Vasen vom GUT, wo genau diese Punkte angesporchen wurden. Die Stadt scheint begriffen zu haben, die Stadträte auch? Der Plan war, das Dietenbachgelände im Rahmen der Freiburger Sport und Vereinsachse auszubauen und dort mit einem Streetplaza für eine hohe Besucherfrequenz zu sorgen. Genau dieses Beispiel hat sich in anderen Städten wie Stuttgart oder z.B. auch Bayreuth mehrfach bewährt. In Freiburg negiert man das.
 
- eine Unterschriftenaktion im Jahr 2009 hatte ca. 2300 Unterstützer in allen Bevölkerungsschichten gefunden. Diese wurden dem Oberbürgermeister übergeben. Das Versprechen war, sich dringend um eine Lösung des "Skateproblems" zu kümmern. Passiert ist seitens des OB bis heute NICHTS.
- es fanden 2010 verschiedene Meetings mit dem GUT Freiburg statt, um eine Lösung zu finden. Verschiedene Standorte wurden vorgestellt, der angesagteste hinter dem Wiehrebahnhof wurde vom Altenhospiz vor Ort abgelehnt. Ergebnis: die anderen Plätze wurden nicht weiter verfolgt.
- Antrag beim Beteiligungshaushalt: Der Skateantrag war derjenige, der mit 188 Stimmen die drittmeisten Stimmenbewertungen hatte und mit großem Abstand zu allen anderen Themen mit 176 Positivbewertungen alle anderen hinter sich gelassen hat. Der Kommentar des städtischen Moderators aus dem Beteiligungshaushaltsantrag:
 
"Ein Skatepark für Freiburg

Der Bedarf für eine Skateranlage ist auch auf Seiten der Stadt unstrittig. Als Standort ist der Dietenbachpark im Rahmen der Neukonzeption der dortigen Sportachse vorgesehen. Hierzu gab es bereits inhaltlich Gespräche mit dem Garten- und Tiefbauamt sowie potentiellen Nutzern. Das Konzept ist in der politischen Beratung bei allen Fraktionen auf positive Resonanz gestoßen. Die Einrichtung eines Skaterparks ist damit auch politisch unstrittig.

Bisher war und ist allerdings aufgrund der fehlenden Mittel eine Umsetzung des Konzepts nicht möglich. Dies gilt auch für eine Realisierung in Baustufen."
 
Das ist für jeden Skater ein Schlag ins Gesicht - Die Stadträte kommen vom Sparkurs ab - und die Skater wurden wieder mal vergessen! Wir beteiligen uns - in der Badischen Zeitung steht: eine Interessengruppe hat für positive Abstimmungsergebnisse gesorgt. Natürlich, nur, hat man offensichtlich vergessen die Kommentare zu lesen, da hier nämlich bei weitem nicht nur Kommentare von Skatern vorhanden sind.
 
Stattdessen: nach dem Motto "Geld ist ja genug da", auch wenn es mal vom OB sarkastisch genannt wurde, hat das nicht bewirkt, daß die Argumentationen greifen, mit denen jegliche Skateprojektrealisierungen abgelehnt werden, sondern, daß unsere lieben Stadträte für viele Projekte teileweise doppelte Ausgaben beschlossen haben, die weitaus weniger Rückhalt bei den Bürgern haben.
 
Beispiel: Das Soziezentrum "Fabrik" bekommt gleich 100000 Euro mehr, das E-Werk 140000 Euro mehr, für mehrere Kulturgruppen wurden Forderungen beantragt, obwohl diese bereits aus anderen Töpfen bedient wurden, Zuschüsse für den Blathasar Neumann Chor usw. lest selbst....Und für Skater NICHTS - die komplette Verarschung.


 
 
 
 

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